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Weltdienst
Was uns antreibt
Geschrieben von Jupp Hiery   

Unser Überfluss diene ihrem Mangel!

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Mehrere Mitarbeiter waren in den achtziger Jahren in Südamerika unterwegs, suchten den Kontakt zu CVJMs dort und waren tief betroffen von der weit verbreiteten Armut und dem großen Unterschied zu unserem hohen Lebensstandard. Das konnten wir als Christen nicht einfach auf sich beruhen lassen. Wir sahen gleich die Möglichkeit, mit den regionalen CVJMs zusammenzuarbeiten und damit die kurzen Wege zu den Bedürftigen vor Ort zu nutzen.
Seit 1985 hatte sich eine kleine Gruppe von Mitarbeitern zusammengetan, um mit spektakulä­ren Aktionen die Arbeit von CVJMs in Südamerika finanziell mitzutragen. Getreu dem Motto "Unser Überfluss diene Ihrem Mangel!" kamen so unvergessliche Veranstaltungen heraus wie der längste fränkische Christstollen der Welt mit 50m Länge, das berühmt berüchtigte Hexenhaus behängt mit 2000 vollen Tüten selbstgebackener Plätzchen oder das mehrmalige Umrunden eines Supermarktes mit einem personengezogenen Feuerwehrauto in Bubenreuth.

Was tun wir zur finanziellen Unterstützung?

2005_schwitzen_fr_sdamerika_0111.jpgEine Aktion ist inzwischen zur Tradition geworden, nicht ganz so spektakulär wie die Aktionen  in der Anfangszeit, dafür aber sehr beliebt bei Mitarbeitern und Erlanger Bürgern. Im Herbst wird jährlich die Aktion "Schwitzen für Südamerika" durchgeführt, (Schwitzen 2006, Schwitzen 2009) bei der Erlanger Bürger unsere Mitarbeiter für Arbeiten in Haus und Garten einsetzen können. Hier werden jedes Jahr Gärten für den Winter vorbereitet, Laub gefegt, Zäune gestrichen, hilfbedüftigen Menschen bei kräfteraubenden Dingen geholfen und vieles mehr. Schön ist es, wenn wir dabei auch mal ins Gespräch kommen können. Der Erlös geht an unsere Partner in Südamerika.

 

  
Was können Sie tun?
Wir bitten auch Sie, unsere Partner mit uns zu unterstützen. Ihre Spenden kommen ohne Abzug den Projekten in Ecuador und Peru zu Gute. Für Spenden über 50 Euro erhalten Sie auf Wunsch eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.
  
Überweisungen bitte an: weltdienst_gruppe2.jpg

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

CVJM Erlangen e.V.
Sparkasse Erlangen
BLZ: 763 500 00
Kontonummer: 39 129
Verwendungszweck: Weltdienstarbeit

 

 
Unsere Projekte
Geschrieben von Dominik Beuer   

 Im Rahmen des weltweit tätigen CVJM-Weltdienstes bestehen schon jahrelange Partnerschaften zu CVJMs anderer Länder. In diesem Rahmen unterhält auch der CVJM Erlangen partnerschaftliche Beziehungen zu insbesondere zwei lateinamerikanischen ACJ (entspricht CVJM), wie nachfolgend erläutert.


 Peru: ACJ Lima

weltdienst_manu.jpgSeit nunmehr über 25 Jahren besteht unsere Projektpartnerschaft zum ACJ Lima. Seit den achtziger Jahren arbeiten deutsche hauptamtliche Mitarbeiter in Lima mit. Inzwischen betreuen sie auch deutsche Volontäre, die nach einem Spanischkurs jeweils für 1 Jahr in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden. Im Herbst 2008 wird der erste Volontär aus dem CVJM Erlangen nach Lima ausreisen.

Wir unterstützen unseren Partner auch finanziell in folgenden Projekten:

Caravana Medica: 

In 5 Armenvierteln, den "pueblos jovenes" von Lima berät ein Team unter Leitung eines Arztes regelmässig über Fragen der Hygiene und Ernährung; die Bevölkerung wird bei Bedarf mit Medizin versorgt; aus den Armenvierteln heraus werden Gesundheitshelferinnen ausgebildet, die im Team mitarbeiten.

Orientacion Cristiana:  

Neben den traditionellen Arbeitsbereichen- den Freizeit- und Sportangeboten sowie der Entwicklungsarbeit in den Armenvierteln- wird Gemeinschaft mit Christen angeboten in Bibelkreisen, Gottesdiensten, offenen Abenden. Hier wird die frohe Botschaft von Jesus Christus bekannt gemacht; hier geschieht Seelsorge und Lebenshilfe untereinander.


 Ecuador: ACJ Quito

weltdienst_eva.jpgSeit nunmehr über zwanzig Jahren besteht unsere Projektpartnerschaft zum ACJ Quito. Regelmässig alle zwei Jahre fährt eine Gruppe zu einem Besuch nach Quito, weil der CVJM Erlangen die Arbeit dort nicht nur finanziell unterstützt, sondern eine echte Partnerschaft aufgebaut hat. Inzwischen war sogar schon zweimal eine Gruppe vom ACJ Quito auf Einladung des Erlanger CVJM zu einem Gegenbesuch in Erlangen.

Wir unterstützen unseren Partner auch finanziell:
Die ACJ Quito hat es sich zur Aufgabe gemacht; ausschliesslich mit der armen Bevölkerungsschicht zusammenzuarbeiten: In speziellen Vierteln und Gemeinden laufen Selbsthilfeprogramme in Form von Kooperativen wie

  • Einrichtung und Betrieb von Schlosser-, Näh- und Schmuckwerkstätten
  • Grossziehen und Verkauf von Küken
  • Betrieb einer Sojabäckerei
  • Anlage von Gemüsegärten
  • Angebot von Kindertagesstätten zur Betreuung und Schulung vom Baby bis zum Schuleintritt

Die Menschen werden dort in den erforderlichen Arbeitstechniken geschult und ausgebildet sowie in der Vermarktung ihrer Produkte und in der Geschäftsführung beraten. Dadurch verbessern sich:

  • die Ernährung
  • die Einkommen der Familien bzw. der Frauen
  • Selbstbewusstsein und Eigenverantwortlichkeit
  • der Arbeitsmarkt

Natürlich werden auch Kinder- und Jugendfreizeiten angeboten.

 
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